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HE330 Hardware - Praxisbericht InkLink

Verpackung Vorderseite Der Inklink Dataclip von SEIKO kann an jeden beliebigen Block bis DIN A4-Größe genutzt werden. Laut Bedienungsanleitung kann der Clip Blöcke bis 50 Blatt fassen. Aber auch an stärkeren Kollegblöcken lässt er sich nutzen, da man bei den Blöcken auch weniger Blätter eingeklemmen kann. Der Clip wird mit der rechten Seite an der Blattaussenkante ausgerichtet und nach einmaliger Einrichtung (Kalibrierung) muß dann bei einer neuen Seite nur den Clip wieder richtig zur Blattaussenkante ausgerichtet werden.

Verpackung RückseiteAuf die technischen Details werde ich nicht weiter eingehen, da diese im Review auf PDA-Forum zu finden ist.

Beim anfänglichen Probieren und Anleitung lesen fand ich die Bezeichnung Stiftfunktionstasten, die Erklärung dazu aber erst nach langer Suche. Es sind die fünf Löcher oben auf dem Clip. Die Funktionen kann man frei belegen. Allerdings ist es mir nicht gelungen, diese Stiftfunktionstasten richtig zu nutzen. Der Grund ist, dass sie einfach nicht immer funktionieren, also mal klappt es mal nicht, mal doch und ist damit nicht nutzbar.

Die Aussage von der kostenlosen (0800-Nummer) und sehr hilfsbereiten und kompetenten Hotline dazu ist, dass dieses Problem bekannt ist und derzeit kein Update für dieses Problem geplant ist. In der Nutzung würden diese Tasten die Arbeit vereinfachen, da viele Funktionen nur umständlich über die Menüleiste zu erreichen sind.

Auf dem Palm gibt es wie auf dem PC drei verschiedene Übersichten, die Notizliste, die Anzeige der jeweils ersten Seite einer Notiz und die Anzeige aller Seiten der Notizen. Auf dem Palm ist aber nur die erstere verwendbar da die beiden anderen zu lange zum Laden brauchen.

Den Notizen wird auf dem Palm automatisch ein Name gegeben. Er besteht aus dem Buchstaben N (PC: D) und einer fortlaufenden Nummer. Der Buchstabe (Präfix) kann geändert werden in beliebige Worte und die Nummer kann zurück- bzw. vorgesetzt werden.

Der Transport ist in der mitgelieferten Box sehr bequem, nur muss man den den Clip vor dem Stift einlegen. Auch mit dem Kabel des Infrarotsenders hatte ich nach anfänglichen Bedenken kein Problem mehr, da es sich doch einfach zwischen die Bügel schieben lässt.

Der Aufbau ist sehr einfach. Das Kabel vom Infrarotsender an den Clip anstecken, den Infrarotsender an den Handera stecken (die Abdeckklappe des Handera muss dazu abgenommen werden) und nun nur noch den Inknote Manager starten und eine neue Notiz beginnen.

Die Qualität ist ausreichend gut, besonders klein schreiben darf man allerdings nicht. Sehr nützlich finde ich die Einstellung der Abstellzeit, das heisst, wenn eine Notiz offen ist schaltet sich der Palm nach der im Inknote Manager frei einstellbaren Zeit ab und nicht nach eins, zwei oder drei Minuten.

Schlecht finde ich die mangelnden Zoommöglichkeiten, es werden nur die Stufen 100% , was eine Seitenansicht ist, 200% und 400% angeboten. Durch tippen auf den Bildschirm wechselt man zwischen 100% und 400%, 200% erreicht man nur über die Menüleiste. Beim Zoomen ist wie bei jeder anderen Aktion zu beachten, dass der Seiteninhalt neu geladen wird, was einige Sekunden dauert.

Jeder Notiz kann man mehrere Kategorien und Schlüsselwörter zuordnen, nach denen dann in der Übersicht gefiltert werden kann. Mich hat dabei allerdings gestört, dass die Erstellung der Kategorien und Schlüsselwörter nur über eine geöffnete Notiz möglich ist und die Zuordnung einer Kategorie nur über zwei Popups geschieht.

Eine an und für sich praktische Funktion, die aber leider nur per Hotsync und PC-Mailprogramm funktioniert, ist die Versendung der Notizen als Mailanhang. Dabei kann man zwischen original Inknote-Format, JPG, BMP und PNG auswählen, auch die Auflösung ist einstellbar.

Die einzige meiner Ansicht sinnvolle, direkt über das Display erreichbare Funktion ist die Möglichkeit Textbereiche farblich zu markieren. Die Auswahl von Notizbereichen oder das Zeichnen auf dem Palm halte ich aufgrund der Displaygrösse und Langsamkeit für überflüssig.

Nützliche Funktionen, aber nur über die Menüleiste und weitere Fenster zu erreichen sind die Wahl der Stift- und Markierungsfarbe und die Linienbreite und, für Skizzen, die Möglichkeit Linien begradigen zu lassen.

Hier zum Vergleich eine exportierte Notiz und die Seite als Scan.

Exportiert (Klick für großes Bild 47k) Gescannt (Klick für großes Bild 230k)

Der erste Text ist nicht vollständig. Bei diesem Stand kam die Meldung, dass nicht ausreichend freier Speicher vorhanden ist. Der Grund liegt in den Speicherbeschränkungen des PalmOS, so darf eine Seite maximal 32kB gross sein.

Ich hatte mir den Inklink gekauft um meine Vorlesungsmitschriften sofort digital vorliegen zu haben. Leider ist es nicht möglich eine volle A4-Seite auf eine Seite auf dem Palm zu übernehmen. Dies ist der Grund warum ich mich entschieden habe das Gerät zurückzusenden.

Hardy Mlasowsky

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© Thomas (Töm) Dornscheidt
Online seit 03.08.2001