Hardware - E & B Slipper
Ungefähr einen Monat trage ich meinen Handera in einem E&B Slipper mit mir herum und möchte jetzt mal kurz darüber berichten.
Anfangs wohnte mein Handera incl. Schutzklappe in einer Palm3 Gürteltasche, die im übrigen kein schlechter Schutz
für das Gerät ist. Nachteilig ist, das man den PDA immer herausnehmen muß um ihn zu benutzen. Der E&B Slipper war die erste
Schutzhülle, die speziell für den Handera gefertigt wurde.
Nachdem es mit den ersten Modellen einige Fertigungsschwierigkeiten und Klagen darüber in den verschiedenen Foren gab, wurde die Tasche neu designed.
(Übrigens, auf der Webseite von Transplant Computing sieht man noch das alte Design,
hier gibt's auch noch ein paar Bilder: http://www.transplantcomputing.com/mof15/slipper330.htm)
So habe ich, nachdem ich einige Reviews über den E&B Slipper
gelesen hatte, Ende August den E&B Slipper direkt bei Transplant
Computing zu einem Preis von insgesamt 42.95 Dollar bestellt.
Diese Tasche gibt es in verschiedenen Ausführungen.
Entweder mit Magnet- oder mit Klett(Velcro)-Verschluss und mit oder ohne
Gürtelclip. Ich entschied mich für die Ausführung mit
Klettverschluss und mit Gürtelclip (der Clip erhöht den
normalen Preis um 3 Dollar), wohl wissend, das diese Ausführung
erst etwas später produziert und ausgeliefert wurde. So musste
ich ca. 8 Wochen auf die Tasche warten. Anfang Oktober kam der E&B
Slipper dann endlich bei mir an.
Um es gleich vornweg zu sagen, ich bin sehr zufrieden mit dem
Teil. Der E&B Slipper ist aus solidem Leder gefertigt, und hat an (fast) allen
notwendigen Stellen Ausschnitte, so das man den Handera, ausser zum
Batteriewechsel, immer in der Tasche belassen kann.
Wie auf den Bildern zu sehen, sind Ausschnitte für das Jogdial
und die Escape-Taste, für die Alarmdiode, den Netzanschluss, die
sechs Hardware Buttons auf der Frontseite, das Micro und den Reset Knopf vorhanden. Lediglich das
Infrarot-Auge ist bei geschlossener Tasche verdeckt.
Damit der Stylus besser entnommen werden kann, ist das rechte
Seitenteil etwas schräg nach hinten abfallend. Durch den
Ausschnitt für die Anschlussleiste kann der Handera auch mit
Tasche in das Craddle gesetzt werden. Ebenso ist das Arbeiten mit der
Falttastatur kein Problem. Auf der Rückseite steht bei der
Ausführung mit Gürtelclip ein Metallknopf ca 4 mm vor. Mit
diesem Knopf wird der E&B Slipper an dem Gürtelclip
befestigt. Dieser Clip ist ein stabil wirkendes, aus Plastik und
Metall gefertigtes Teil, das sich ziemlich fest an den Gürtel
krallt. Mit dem Knopf kann der Slipper mit einem Handgriff in diesen
Clip eingehängt werden. Er wird dann von einem federnden
Metallblatt gesichert und kann nur durch einen Druck auf den
Entrieglungsknopf oben am Clip wieder gelöst werden. Diese
Aufhängung erscheint mir sicherer und ist doch
beweglicher als die Palmtaschenlösung mit dem fest an der Tasche
montiertem Clip. Das Frontteil der Tasche ist zum besseren Schutz des
Displays verstärkt und enthält zwei kleine Taschen für
zwei SD-Karten und ein größeres Visitenkartenfach. Der
Slipper ist soliede vernäht und gefällt mir durch die
durchdachten Details wie z.B. die erwähnte Abschrägung zur
Stylusentnahme. Allerdings kann es bei schlechten Lichtverhältnissen
vorkommen, das der obere Steg das Display etwas verschattet, so das
die obere Zeile schlecht lesbar ist, aber das dürfte bei allen
Taschen dieser Art der Fall sein.
Ich bin mit dieser Tasche sehr zufrieden und kann sie
jedem Handerabesitzer nur empfehlen. Allerdings gibt es auch einen
Wermutstropfen: Ich kenne bis heute keinen deutschen Distributor für
diese Tasche. Da der Preis für die Tasche unter 50 Dollar liegt,
interresiert sich zwar der Zoll nicht dafür, aber es fallen doch 15 Dollar Versandkosten an, so das der Endpreis für den E&B
Slipper beim damaligen Umrechnungskurs 127 DM betrug. Möglicherweise könnten die
hohen Versandtkosten durch eine Sammelbestellung gemindert werden.
Wem der Preis bzw. die Versandkosten nicht zu hoch
sind, erhält (meiner Meinung nach !) mit dem E&B Slipper
eine elegante und funktionelle Schutzhülle für seinen
Handera, die kaum noch Wünsche offen lässt.
Bernhard Hering
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