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T3 Hardware - Crabat
Das Bluetooth-Kino immer dabei

(Auch erschienen im Beam-Magazin 25)

Crabat in der Packung (Klick für großes Bild 32k)Vor einiger Zeit kam eine Meldung über ein Bluetooth-Modul mit dem Bilder und MP3s auf dem Fernseher dargestellt werden können.
Auf der CeBit habe ich durch Zufall einen Stand gesehen an dem dieses Modul angeboten wurde und jetzt nach der CeBit wurde mir eins der ersten Geräte zur Verfügung gestellt.

Jetzt werden viele fragen, was mach ich denn damit ?

Laut Herstellerangaben kann man per Bluetooth über das FTP- oder das OBEX-Profil Bilder (bis 800x600), MP3 und AMR übertragen und über den Fernseher wiedergeben lassen. Die Daten können vom PC, von einer Digitalkamera, vom Handy oder eben von einem PDA aus gesendet werden.

Also war für mich natürlich der T3 das Gerät der Wahl für einen Test.

Packungsinhalt (Klick für großes Bild 35k)Im Lieferumfang ist der Crabat, ein 80mm x 60mm x 20mm großes Modul mit SCART-Anschluss, das passende Netzteil und eine Kurzanleitung. Neben dem SCART und dem Netzteilanschluss befindet sich noch eine Klinkensteckerbuchse für den direkten Audioausgang. Im Gegensatz zum SCART-Anschluss kommt aus der Klinkensteckerbuchse nur Mono Sound.

Das 5-V-Netzteil ist sehr klein. Wers kennt... Es ist ungefähr die Größe der neuen Siemens-Handy-Netzteile.

Aber nun zum Modul und seinem Einsatz:

Das Modul wird einfach in den SCART-Anschluss eines Fernsehers gesteckt und durch das Netzteil mit Strom versorgt. Wenn der Fernseher sich nicht automatisch umstellt muss man ihn auf den AV-Kanal umstellen. Sobald das Crabat Strom hat erscheint ein Begrüßungsbildschirm und es ertönt eine kurzer Ton um zu testen ob alles funktioniert. Auf dem Anfangsbild steht auch der "Bluetooth-Name" des Moduls, in meinem Fall CRABAT 6AA. Das 6AA sind die letzten 3 Stellen der MAC-Adresse, so kann man auch mit mehreren Crabat-Modulen parallel arbeiten.
Auf das Crabat können viele Geräte direkt senden, Geräte können sich aber auch mit dem Crabat pairen. Der T3 kann, muss aber nicht gepairt werden.

Jetzt der erste Test: Ich schicke eine MP3-Datei an das Modul und nach kurzer Zeit erscheint ein Bild mit den ID-Tags der MP3-Datei. Ein paar Sekunden später wird der Schirm schwarz und die Wiedergabe über die Fernseherlautsprecher fängt an. Die Bluetooth-Übertragung läuft während der Wiedergabe weiter, da das Modul immer nur so ca. 10 Sekunden zwischenspeichert. Die Wiedergabe kann sich hören lassen.

Die Größe der MP3-Datei durch das freie Palm-RAM begrenzt, da der Palm erst die gesamte zu sendende Datei ins RAM holt bevor die Bluetooth-Übertragung los geht.

Die für mich eigentlich wichtige Funktion ist aber die Darstellung von Bildern und so schicke ich das erste Bild per Bluetooth. Ein JPG-Foto in 1024x768 und schon kommt eine Fehlermeldung "Invalid Media Format". Man sollte manchmal doch lesen was in der Anleitung steht. Maximal 800x600 Bildpunkte sind erlaubt und sie da ein Bild mit 800x600 Punkten wird einwandfrei dargestellt.

Dann habe ich verschiedene Bildgrößen ausprobiert. Normale 4:3-Bilder werden auf die gesamte Bildfläche skaliert und andere Formate werden über die Bildhöhe skaliert. Das heißt Bilder, die deutlich breiter als hoch sind werden an den Seiten abgeschnitten und hochkante Bilder werden rechts und links von schwarzen Streifen eingerahmt.

Das Senden der Bilder auf das Modul dauert immer einige Sekunden, dann wird das alte Bild ohne Pause durch das neue Bild ersetzt.

Soweit der Test in meinem "Wohnzimmerlabor" und nun in die Praxis:

1. Fotos zeigen beim Familientreffen

Ich hatte einige Fotos in 480x320 (Tungsten T3-Format) auf meiner Speicherkarte dabei und habe eine kleine Diaschau mit T3 und Fernseher veranstaltet. Der Aufbau war recht einfach, da man an die Rückseite des Fernsehers meiner Eltern gut rankommt. Schnell das Videorecorderkabel gegen den Crabat getauscht, Strom dran und schon gings los. Die Bilder habe ich einfach mit dem im T3-ROM mitgelieferten Programm Fotos an den Crabat gesendet. Die Familie war begeistert, so einfach mit allen Fotos gucken macht richtig Spass.

2. Fotos zeigen, die gerade mit der Kamera gemacht wurden

Mit meiner kleinen Digitalkamera haben wir bei einem Fest einige Fotos gemacht und haben auch dort übernachtet. Am Morgen wollten wir uns die Fotos direkt mal angucken, an einer Digitalkamera geht das ja. Allerdings war die Freude nicht so groß, da man mit 7 Leuten nicht gleichzeitig auf den kleinen Digitalkamerabildschirm gucken kann. Mit der SD-Speicherkarte aus der Kamera im Tungsten T3 habe ich die Bilder (1600x1200 Pixel) mit JPGView 3.1 ( www.claus-fenske.de ) auf 800x600 konvertiert und dann an das Crabat gesendet, der im Fernseher steckte. Auf der Suche nach anderen Programme, die JPGs auf dem Palm in Größe ändern können und ein bißchen schneller sind als JPGView bin ich bisher nicht fündig geworden. Wenn jemand eins kennt, bitte eine Mail über das Kontaktformular.

3. Der Arbeitseinsatz am Beamer

Der Presenter-To-Go (P-T-G) ist bei mir öfter im Einsatz und der Test sollte zeigen ob der Crabat eine Alternative darstellt.
Da ich nur fertige Präsentationen zeigen muss, ist mir persönlich nicht wichtig ob diese als PTG-Datenbank oder als JPG-Dateien auf meinem Palm liegen, beides muss man am PC vorbereiten. Der Vorteil des P-T-G ist die höhere Auflösung und die einfachere Handhabung durch die mitgelieferte Applikation und Fernbedienung. Außerdem kann man in der Präsentation auch direkt auf der Folie Markierungen zeichnen.
Ansonsten ist der Crabat auch hier eine Alternative.
Beim Anschluss gab es allerdings eine kleine Hürde, da der Beamer keinen SCART-Anschluss hat. Mit einem passenden Adapter auf Video-Cinch war die Hürde aber schnell genommen. Die Powerpoint-Präsentation waren vorher auf dem PC in einzelne 800x600 JPG-Bilder exportiert und auf der Speicherkarte in einem separaten Verzeichnis abgelegt worden. Da die Applikation Fotos keine Unterverzeichnisse auf der Karte unterstützt habe ich hier auch wieder JPGView ( http://www.claus-fenske.de ) zu Hilfe genommen. Durch geschickte Dateinamenvergabe und der Thumbail-Vorschau war die Ansteuerung der richtigen Folien kein Problem.

Zwei Dinge haben allerdings noch ein bißchen aufgehalten. Zum einen natürlich die kleine Verzögerung durch die Bluetooth-Übertragung, die allerdings mit ein bißchen Übung im Vortrag gut überbrückt werden kann. Zweitens ist es beim Senden der Bilder immer nötig durch mehrere Messageboxen durchzuklicken, was ein bißchen Konzentration beansprucht und ablenkt. Hier wäre es wünschenswert eine Applikation zu haben, die direkt an ein vorher gewähltes Gerät sendet.

Fazit:

Vor allem gedacht als Zubehör für Handys ist das Crabat auch eine nützliche Ergänzung für Bluetooth-fähige Palms. Neben dem Spass in der Familie und mit Freunden ist das Modul aber auch mit einem Preis von rund 100 EUR eine preiswertere Alternative zum P-T-G.
Was fehlt ist noch eine kleine Software mit der die Bedienung einfacher wird, also Bilder direkt ohne Nachfrage an den Crabat sendet und manuell oder zeitgesteuert Bildabfolgen senden kann. Wer also Interesse hat sowas zu programmieren einfach bei mir melden ( zum Kontaktformular )

Soweit ich weiß ist der Crabat zur Zeit noch nicht in Deutschland verfügbar (Stand: Mitte April 2004). Wer Interesse an dem Gerät hat, kann sich aber per Mail an den Online-Shop www.palmhouse.de wenden. Dort wird man das Crabat hoffentlich bald kaufen können. Der Preis soll um die 100 EUR liegen.

Direkter Link zum Crabat bei Palmhouse.de

palmhouse.de
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© Thomas (Töm) Dornscheidt
Online seit 03.08.2001